Die ganzheitliche natürliche Heilmethode von Pater Thomas Häberle
Die Heilmethode des Benediktinerpaters Thomas Häberle ist ein Segen für die Menschheit. Sie wird "bei chronischen, nicht ansteckenden Krankheiten und Leiden, wo die ärztliche Behandlung keinen oder nur geringen Erfolg zeigt, oder wo die Ärzte überhaupt vor einem Rätsel stehen" empfohlen (Helfen und Heilen S. 39).
P. Thomas Häberle hat im Laufe seiner Heiltätigkeit zwei ganz wichtige Entdeckungen gemacht:

1. Der Öltest
"Das Olivenöl hat noch eine andere, ganz besondere Eigenschaft... Man kann mit Olivenöl den ÖLTEST vornehmen. Reibt man nämlich Olivenöl ein und trocknet nachher mit einem rauen Tuch ab, so zeigen die kranken Stellen sofort eine starke Rötung" (Helfen und Heilen S. 53). Noch deutlicher sichtbar wird die erkrankte Stelle, wenn in das aufgetragene Öl etwas feines Kochsalz eingerieben wird. (Raten und Retten
S. 46 f und Sammeln und Sichten S. 65).

2. Das Zentrum X
Beim Durchpendeln de
r gesamten Person entdeckte Pater Thomas "ein Nervenzentrum im unteren Rücken". Pater Thomas nennt dieses Zentrum der Einfachheit halber «Zentrum X» (siehe Anhang Seite 8). Das «Zentrum X» ist ein ausserordentlich wichtiger Ort im menschlichen Leibe und trägt entscheidend zum Wohl und Wehe des Menschen bei (Raten und Retten S. 42 ff, 55 f und Sammeln und Sichten S. 17 f).

Nur Fisteln und Zysten?
"Und wieder musste ich mich auf die Schulbank setzen!" (Sammeln und Sichten S. 36 ff)
Es verbirgt sich hinter der Akne eine Infektion, eine verborgene Fistel oder Zyste* (Entzündungsherde im Bindegewebe) oder gar beides. Freilich stirbt man nicht daran, aber das Blut ist voller verdorbener Stoffe. (Sammeln und Sichten S. 34).
Vor dem aufkommen der Antibiotika stellte ich beim Vorhandensein von Zysten starken Überschuss an Leukozyten fest. Heute stellen die Antibiotika den normalen Leukozytenstand wieder her, aber Fisteln und Zysten bleiben und infizieren den Körper weiter. (Sammeln und Sichten S. 36).

U m s t ü r z e n d ?
Im Bezug auf die Lage stellte ich diese Infektionen hauptsächlich an den unteren Nackenpartien und den oberen Schulterblättern fest, mit Ausstrahlungen auch auf die oberen Brustteile. Oder sie befanden sich in den Oberleibspartien, meist in der Herzhöhe, oder dann im Unterleib, in der Höhe der Kreuzbeinwirbel.
(Helfen und Heilen S.140 ff)

Heilmittel, welche Pater Thomas hauptsächlich für die Heilung von Krankheiten verwendet:
- Kaltgepresstes Olivenöl
- Kohlblatt: (Kabisblatt) Weisskabis, Wirz, (Wirsing) auch Blaukabis oder frisches unpasteurisiertes Sau-
erkraut
- Kochsalz, Meersalz für Augen-, Arm- und Fussbäder
- Tees: Brennesseltee, Bronchial- und Hustentee Pfarrer Künzle, Frauentee Pfarrer Künzle
- Eichenrinde bei Tumoren
- Lapidar: Pfarrer Künzlers Lapidar Nr. 4 bei Entzündungen der Blutbahnen, Lapidar Nr. 6 und Nr. 11 fürs
Herz
- Chäslichrutsalbe "wirkt ausserordentlich gut bei allen Infektionen. Offene Wunden desinfiziert es genauso gut wie das Kabisblatt. Beim Umlauf wirkt es wie Kabisblatt. Man behalte also dieses kostbare
Heilmittel gut im Auge" (Helfen und Heilen S. 72).
- Haferflocken: "Der Hafer ist wohl der beste und zuverlässigste, absolut unschädlichste und dazu noch
der weit aus billigste Vitaminspender" (Helfen und Heilen S. 72 f).
 
Das Kohlblatt
Auch bei ihm war es scheinbar ein Zufall, der es mir in die Hände spielte. Ein verstorbener Mitbruder, Pater Burkhardt Kaufmann, ein genialer Kopf und raffinierter Pendler, der mich in die Geheimnisse des Pendelns einführte, reichte mir einmal Camille Droz "Die wunderbaren Heilwirkungen des Kohlblattes" und sagte: "Kannst es haben, vielleicht kannst etwas anfangen damit." Auch er ahnte nicht, dass ich damit zum eigentlichen "Kabisdoktor" wurde (Sammeln und Sichten S. 15 f).

"Die Anwendung des Kohlblattes war schon den alten Römern bekannt. Und nicht wenige Ärzte bis in die Neuzeit hinein bezeugen die wirklich ans Wunderbare grenzende Heilkraft des Kohlblattes. Das Kohlblatt erzeugt oder fördert die Sekretion oder die Eiterung von Geschwüren, Bläschen, Pusteln unter entzündeter Haut. Es erfasst auch die von gesunder Haut bedeckten tiefliegenden kranken Gewebe. Die Heilkraft des Kohlblattes liegt nicht in der Absorption, sondern in der Affinität zu allen giftigen Säften im Körper. Das Kohlblatt neutralisiert also die eigentliche Ursache einer Krankheit und beseitigt deren Folgen. Es wirkt hochgradig desinfizierend und normalisiert die Körperwärme, sei es nun Fieber oder Untertemperatur."(Helfen und Heilen S. 46 ff)

"In diesem Zusammenhang muss ich auch etwas vom Kabisblatt sagen, Vor allem holt man es nicht in der Apotheke, sondern beim Bauern, Gärtner oder Gemüsehändler! In der Schweiz sagen wir Kabis, Weisskabis oder Blaukabis. Camille Droz nennt als besonders wirksam den Wirsing (Krauskohl). Anderswo spricht man vom Krautblatt, weil man von den Kabisköpfen das begehrte Sauerkraut bereitet. Somit sollte man sich jetzt im Klaren sein, und man soll wissen, dass nur frische Blätter die Wirkung tun". (Raten und Retten S. 22)

"Die von Gott geschaffene Natur enthält Geheimnisse, welche eine materialistisch ausgerichtete Wissenschaft niemals zu enträtseln vermag" (Helfen und Heilen S. 47).

In der Zeitschrift «Natur und Heilen» 10/2001 im Beitrag, Die Brassica Medizin, Heilen mit dem Kohlblatt von Norbert Messing S. 12 ff schreibt der Verfasser: "Pater Thomas Häberle (1912 – 1997) war über den langen Zeitraum von fünf Jahrzehnten so etwas wie die oberste Autorität in Sachen «praktische Kohlheilkunde»" (S. 18).

Olivenöl
Ein weiteres Heilmittel ist das Olivenöl. Ich bin darauf gekommen durch das berühmte Gespräch zwischen Papst Leo XIII. und Pfarrer Kneipp. Ganz beiläufig erwähnte Papst Leo, er wisse aus der Geschichte von einem Kaiser, den die Ärzte wegen eines Leberleidens bereits aufgegeben hatten. Aber der Kaiser liess sich nicht unterkriegen; er massierte die kranke Leber mit Olivenöl und rieb nachher noch Salz ein. So hätte er seine Gesundheit wiedergefunden (Helfen und Heilen S. 51).
Ahnte wohl Papst Leo XIII., wie viel Hilfe sein scheinbar achtlos hingeworfenes Wort vom Olivenöl und Salz unzähligen Leidenden gebracht hat? Zufall? Es gibt keinen Zufall, alles ist von der einen höheren Macht gelenkt (Sammeln und Sichten S. 12).

Im Heft 1/1992 Disentis, beschliesst Pater Thomas Häberle den Artikel: Pendel, Kabis, Olivenöl: "Sicher kommt kein schweres Leiden aus einer Ursache allein. Die einen lassen sich nur schwer oder gar nicht abstellen, wie zum Beispiel erbliche Dispositionen. Andere dagegen bedürfen nur der Einsicht - und des Versuchs. Warum nicht, wenn es so einfach geht?" Doch genau da liegt die Crux: "Sogar der beste Psychologe", stellt der Grosse Meister des geistlichen Lebens, Anthony de Mello zu beginn des Buches "Der springende Punkt" (Herder Verlag 1991) lakonisch fest, "wird Ihnen sagen, dass die Leute eigentlich nicht geheilt werden wollen. Was sie wollen, ist Linderung und Trost, denn eine Heilung ist schmerzhaft". Bin ich also wirklich bereit mich zu ändern, damit es mir besser geht und ich glücklicher und zufriedener werde – und dadurch auch menschlicher und "frömmer"?

Zuerst die Ursachen für ein oder mehrere Leiden suchen. Dies geschieht nach der Pendeldiagnose von Pater Thomas Häberle, oder auch mit dem Öltest, eine seiner Entdeckungen (siehe S. 3).
"Wenn ich eine Pendeluntersuchung anstelle, befolge ich die Ganzheitsmethode, die auch Pfarrer Kneipp, Pfarrer Künzle und Pfarrer Emmenegger anwandten. Ich befasse mich mit dem ganzen Menschen und beschränke mich nicht auf die Untersuchung kranker Organe allein." (Helfen und Heilen S. 21; siehe auch S. 24 ff sowie S. 34 f).

"Ich versuche bei meinen Tests nicht einfach beim Krankheitssymptom stehenzubleiben, sondern dringe immer zur eigentlichen Ursache einer Krankheit vor. Dies allein scheint mir ein verantwortungsbewusstes Arbeiten zu sein… Der Kranke muss sich auch bewusst sein: Es braucht mein ernsthaftes Mitwirken, oder wie ich es jeweils ausdrücke: „Der Kranke heilt sich selber.“ Das musste ich meinen Ausführungen notwendigerweise vorausschicken." (Sammeln und Sichten S. 10 f).

Auf einer einfachen Skizze nach Pater Thomas Häberle, werden mit grünem Stift eingezeichnet, wo Kabisblätter über Nacht aufzulegen sind, mit rotem Stift, wo am Morgen Olivenöl-Massagen durchzuführen sind, wie lange die Kur durchzuführen ist, welche Tees und Ernährungsempfehlungen eingehalten werden
"Misstrauisch werde ich dann, wenn mit grossem Geschrei für eine neue Heilmethode, für ein neues Heilmittel, Reklame gemacht wird. Man denkt dann unwillkürlich an Geldbeutel, die gefühlt werden möchten, weil die Dummen, die auf den Leim gehen, bekanntlich nicht aussterben" (Raten und Retten S. 95).

Zur Arbeit mit dem Pendel
"Nicht wenige Leute halten das Pendel für einen Hokuspokus" (Helfen und Heilen S. 28). " Wo durch die richtige Anwendung des Pendels nach jahrelangem Leiden ein Vater oder eine Mutter wieder zu frohen arbeitsfähigen Menschen geworden sind; wo ein krankes Kind, das Jahre hindurch die Hauptsorge der Eltern war, wieder gesund wird; wo Leute ob der erlangten Hilfe Gott danken und ihm nachher uso eifriger dienen, dort ist der Teufel nicht mit im Spiel!
Pater Thomas Häberle vergleicht das Wesen des Pendels mit der Elektrizität: "Wer kann das Wesen der Elektrizität darlegen? Wir kennen bloss die Gesetze der Elektrizität. Trotzdem wird jeder vernünftige Mensch sich der Elektrizität bedienen! Dasselbe gilt beim Pendeln… Die Wirkung des Pendels, das Strahlungen aller Art aufnehmen kann, ist eine erwiesene Tatsache. Die Radiästhesie hat noch eine grosse Zukunft, doch kann sie nicht angewendet werden wie irgendein technischer Apparat, sondern es braucht dazu lebendigen Menschengeist, der auf Grund ihrer Gesetze arbeitet. Dies ist freilich nicht allen Menschen gegeben, sondern nur solchen, die dafür ein besonderes Gespür und eine ausgesprochene Fähigkeit haben. Grundsätzlich ist also das Pendel ein Werkzeug des Geistes, wenn ich auch nicht sagen kann, welcher Art die Strahlen sind, die es aufnimmt, und warum es sie in dieser Weise aufnimmt" (Helfen und Heilen S. 28).

Leider wurden und werden Pendel und Wünschelrute für okkulte Praktiken auch missbraucht. Das ist der Grund, weshalb am 26. März 1942 die höchste Instanz der katholischen Kirche zur Überwachung des Glaubens und der Sitten, das Hl. Offizium, dazu Stellung nahm. Dem Gebrauch des seriös gehandhabten Pendels, u .a. für medizinische Zwecke, steht auch von dieser Stelle nichts im Weg.
"Die Pendeldiagnose ist weder übernatürlich, noch dämonisch, noch magisch, sie gehört vollständig der natürlichen Ordnung zu" (Sammeln und Sichten S. 72 f).

"Wir können nicht das Pendel befragen. Was dann tun, wenn Pater Thomas nicht mehr am Leben ist?"
"Sicher auf den Nacken drei Monate Kabisblatt auflegen und mit Olivenöl einreiben, dann das Zentrum X und die Leisten vorn behandeln. – Gut! Aber wie finden wir den Herd der Entzündung? Habe ich nicht oft gesagt: Man mache den Öltest; trage Olivenöl auf und reibe feines Kochsalz ein. Und wo sich dann eine kräftige Rötung zeigt, wende man 2 bis 3 Monate Kabisblatt und Olivenöl an und trinke fleissig Brusttee. Bei tiefliegender Entzündung kann es mehrere Minuten dauern, bis sich die Rötung zeigt." (Sammeln und Sichten S. 65).

Die Behandlung mit Kohlblatt und Olivenöl kann zu Hause gemacht werden und erspart einen langen, nicht selten nutzlosen Spitalaufenthalt. Ich kann es nicht verstehen, dass man sich gegen solche Erkenntnisse sperrt, wo doch die Tatsache der erfolgten Heilungen offensichtlich ist." (Helfen und Heilen S. 144).

Wie legt man die Kabisblätter auf?
"Man löst die ganzen Blätter vom Stängel. Dann schneidet man die dicke Mittelrippe aus und nur dort, wo noch weitere dicke Rippen hervorstehen, drückt man sie mit einem Wallholz oder mit einer Flasche flach. Die Blätter sollen leicht angewärmt werden. Blatt für Blatt anwärmen (mit einem Föhn) und auflegen, mit einer Binde befestigen oder ein Netzleibchen nähen und die Blätter darunter schieben.
Am Morgen, nach dem Entfernen der Blätter, werden die Stellen mit lauwarmem Wasser gewaschen, dann folgen die Olivenöl-Massagen. Jede Stelle ein bis drei Minuten, nicht zu grob, mit kaltgepresstem Olivenöl einreiben. Massagen Herz wärts vornehmen. Nach den Massagen mindestens 15 Minuten liegen, ruhen. Die Blätter welche über Nacht aufgelegt waren, dürfen in keiner Weise mehr verwendet werden, auch nicht als Tierfutter. Sie sind vollgesaugt mit Giftstoffen und gehören daher vernichtet" (Helfen und Heilen S. 48 f).

"Als ein Nachteil bei der Anwendung von Kabisblätter kommt die Mühe in Betracht, die sie bedingt. Vielleicht schreckt einige Leute der scharfe Geruch der Kabisblätter ab. Es gibt auch Patienten, die schon nach wenigen Tagen von den Anwendungen ablassen, weil die Kabisblätter angeblich sehr stark ziehen oder Ausschläge verursachen. Ich frage mich, ob solche Bedenken nicht weniger ins Gewicht fallen als das Risiko einer Operation und die damit verbundenen Kosten für Spital- oder Kuraufenthalt. Wer seine Gesundheit erhalten will, soll einige Mühe nicht scheuen!" (Helfen und Heilen S. 48).

"In diesem Zusammenhang muss ich eine entscheidende Bemerkung anfügen: In vielen Fällen, wo sich meine Anweisungen erst als erfolgreich erwiesen, gab es nach Monaten oder Jahren wieder Rückfälle. Ich habe diese Tatsache schon mehrmals angeführt; nun nenne ich sie nochmals in einer grossen Zusammenschau. Wenn ein Leiden, das geheilt schien, nach einiger Zeit wiederkehrte, ist nicht eine falsche Diagnose oder falsche Behandlung schuld daran, sondern die Tatsache, dass jeder Mensch seinen schwachen Punkt hat, und dass dieser Punkt nicht aus der fortwährenden Kontrolle entlassen werden darf".
(Sammeln und Sichten S. 61 f)

"Wenn man seine Ess- und Trinksitten nicht auf eine andere Grundlage stellt, nützt alles Baden, Spritzen, Pillenschlucken und Massieren nichts. Das mögen sich besonders die heutigen Wohlstandsmenschen gesagt sein lassen" (Helfen und Heilen S. 75).

Wo die Schlaf-, Erholungs- oder Arbeitsplätze durch schädliche Wasseradern belastet sind, und ein Ausweichen auf gute Plätze nicht möglich ist, lässt Pater Thomas Häberle Kupferringe einsetzen. Er empfiehlt dazu den gewöhnlichen isolierten Lichtdraht" (Helfen und Heilen S. 43).

ALLGEMEINES
Da ich annehmen darf, dass hin und wieder auch ein Arzt meine beiden Schriften zur Hand nimmt, vielleicht aus reiner Neugierde oder auch, dass er wirklich einen nützlichen Hinweis zur Kenntnis nehmen möchte, will ich eingangs etwas über Komplexität, das Ineinandergreifen verschiedener Krankheitsursachen sagen. Es ist schliesslich erwiesen, dass des öfteren ein Ratschlag meinerseits helfen konnte, wo die Kunst der Ärzte versagte. Es kommt ja nicht darauf an, w e r geholfen hat, sondern d a s geholfen werden konnte Dies ist doch das Ziel aller ärztlichen Kunst, dass Kranke wieder gesund werden. Die Schulmedizi hat vieles für sich, aber nicht alles Wenn ein Heilmittel half, das ausserhalb der Erfahrungen der Schulmedizin liegt, warum soll es der Arzt verwerfen? Er sollte doch in aller Bescheidenheit sagen, :"Wenn ein Heilmittel in verzweifelten Fällen half, warum soll ich es selber nicht anwenden? Das tut meiner Ehre keinen Abbruch. Im Gegenteil: es stärkt das Vertrauen meiner Patienten." – Was meine persönliche Einstellung betrifft, möchte ich meine Erkenntnisse nicht eigensüchtig für mich bewahren, sondern anderen neidlos mitteilen, wie auch sie leidenden Mitmenschen wirksam helfen können. Dies allein ist Dienst an der Wahrheit und verantwortbar vor Gott. (Raten und Retten S. 13)
Mit allem Nachdruck möchte ich davon warnen, sich zweifelhaften Heilpraktikern auszuliefern; ein seriöser Arzt weiss wesentlich mehr als Kurpfuscher oder Salbader, die sich mit spärlichem Wissen an Dinge wagen, für die ihnen Einsicht und Erfahrungen fehlen. Anderseits sollten aber die Ärzte Naturheilkundigen gerecht werden, die auf Grund ihrer Erfahrungen vielen Menschen auf einfache und doch wirksame Weise helfen. (Helfen und Heilen S. 39)

Eines Tages lud Pater Dr. Albert Ziegler, SJ. Studentenseelsorger, Pater Thomas zu den Medizinstudenten nach Zürich ein. Sie wollten über alternative Formen in der Heilkunde sprechen. Pater Thomas war keineswegs gegen die Schulmedizin. Im Gegenteil riet er den Studentinnen und Studenten, sich die Kenntnisse der Schulmedizin gewissenhaft anzueignen. "Aber lernt zusätzlich auch noch das Pendeln, dann habt ihr ein weiteres Untersuchungs- und Kontrollinstrument in der Hand" (BüZ 28.03.1992).

Wunder?
Immer wieder muss ich erleben, dass meiner Heilweise Wundercharakter zugesprochen wird. Doch gegen eine solche Ansicht muss ich mich mit allen Kräften wehren. Um Wunderheilungen handelt es sich da, wo die Heilung augenblicklich, durchgreifend und bleibend erfolgt, und zwar auf Anruf Gottes und der Heiligen, besonders der hl. Gottesmutter Maria.
Meine Heilweise hat damit nichts zu tun. Wohl bete ich, wie jeder Christ es vor seiner Arbeit tun sollte, aber die Arbeit des Pendelns erfolgt auf völlig rationaler Grundlage. Auch der Patient muss das Seine beitragen, muss wochen- oder monatelang kuren und darf die Geduld nicht verlieren. Was ist da Wunderbares daran? (Sammeln und Sichten S. 72 f)
Bei der heutigen Krebs- und Tumorangst ist die Beseitigung aller unnötigen Furcht wichtig. Oftmals atmen die Patienten nach einer Aussprache auf und sagen: "Es ist also nicht Krebs, nun fühle ich mich schon fast gesund." - Warum den Leuten immer Angst einjagen und das Schrecklichste vormalen? Wenn es so weitergeht, sind wir bald ein Heer von Psychopathen. (Sammeln und Sichten S. 72)

"Ich gebe grundsätzlich einen Patienten erst dann auf, wenn er tot im Bette liegt" (Helfen und Heilen S. 104)



NACHWORT
Warum ich meine bescheidene Schriften verfasst habe, das habe ich eingangs dargelegt: erstens, damit wertvolle Erkenntnisse nicht verloren gehen, und zweitens, damit jene, die aus diesen Erkenntnissen Hilfe empfangen, selber in dieser Richtung fortfahren können.
Meine Ausführungen mögen freilich oft recht fragmentarisch sein; doch glaube ich, dass mein Hauptanliegen erfüllt ist, da ich doch in grossen Zügen dargelegt habe, wie Kranke geheilt werden konnten, welche die Ärzte praktisch aufgegeben hatten. Es geht mir dabei nicht ums Rechthaben, sondern um den Dienst an der Wahrheit. Natürlich ist es einmal mit jedem Menschenleben für diese Erdenzeit aus. Aber es ist doch ein Unterschied, ob ein Mensch ständig kränkelt, und die Familie oder die Gemeinschaft belastet, oder ob er gesund und froh seine Arbeit leisten kann und so manches Jahr der Gemeinschaft nützt, bis eben nach Gottes Anordnung die Uhr abgelaufen ist und der Mensch nach den Worten des "Predigers" in sein Haus geht. (Helfen und Heilen S.145 ff.)



IX. ZUM SCHLUSS
Unser Leben: So manches konnten wir in diesen drei bescheidenen Schriften finden, was zur Gesunderhaltung und zur Wiedergesundung unseres Leibes, getan werden soll. Wir sind uns dabei bewusst, dass der Leib, solange uns Gott das Leben gibt, nach Möglichkeit gesund und leistungsfähig erhalten werden muss. Denn es ist ausdrücklich der Auftrag Gottes, dass wir uns, jeder in seinem Beruf und in seiner Weise, betend und arbeitend für den Dienst vor Gott und für die Mitmenschen einsetzen. Gleichgültig welchen Beruf wir erwählt haben und ausüben: Unser Leben – einmalig und unwiederholbar wie es ist – muss ein Meisterwerk werden. Wie wir dabei bei der Urteilung durch unsere Mitmenschen dastehen, soll uns keinen Kummer bereiten – auf das Urteil der Menschen ist letztlich ohnehin kein Verlass. Entscheidend ist die Beurteilung durch Gott. (Sammeln und Sichten S. 80)

Überspezialisierung der heutigen Medizin
"Freilich möchte ich damit nicht den wahren Spezialisten nahe treten, muss ich doch selber staunen, wie Sie unheilbar scheinende Krankheiten beikommen. Was ich bemängeln möchte als solches, und da sind die Klagen vieler heutiger Kranken berechtigt, die satt haben, von Spezialist zu Spezialist gejagt zu werden, und am Schluss doch keine Heilung zu finden." (Raten und Retten S. 14 f)




Die ganzheitliche natürliche Heilmethode von Pater Thomas Häberle erfüllt die
Kriterien des Bundesamtes für Gesundheit:
WZW = Wirksamkeit, Zweckmässigkeit, Wirtschaftlichkeit zu 100 %.

Was aber nicht sein darf, wird bis auf den Heutigen Tag unterdrückt.


Anhang
Auszug aus Sammeln und Sichten S. 17
 
Das Zentrum X
Bevor ich mich nun konkreten Krankheitsfällen zuwende und von deren Diagnose und Heilbehandlung spreche, muss ich eine wichtige Entdeckung erwähnen, die in den letzten Jahren für mich eine überragende Rolle spielte. Es handelt sich um ein Nervenzentrum im unteren Rücken. Der Einfachheit halber nenne ich es Zentrum X“. Einiges darüber habe ich schon in

Raten und Retten gesagt S 42 ff (Sammeln und Sichten S.55 f) Es sind soviel ich bis heute weiss, zwei übereinanderliegende Nervenzentren in Kreuzbeinwirbelhöhe 4/5, bei Erwachsenen 10 cm rechts und links von der Wirbelsäule, das eine 6 cm, das andere 10 cm tief liegend. Es scheinen Akupunkturmeridiane zu sein. Als einfacher Praktiker hatte ich wenig Lust und Zeit, mich mit dem Wesen dieser so wichtigen Zentren zu befassen. Ich fragte mehrmals Ärzte, sie hatten dafür aber nur ein Achselzucken übrig. Akupunkteure dagegen wüssten darüber ein gewichtiges Wort zu sagen.
Ich stiess auf diese entscheidend wichtigen Zentren bei meinen umfassenden Pendeluntersuchungen. Wenn ich fragte: „Wo befindet sich der Ort, der die Störung verursacht?“, gab das Pendel öfters diese Stelle an. Heute weiss ich für viele unerklärliche Erkrankungen, die die Ärzte entweder als Allergien oder Einbildung abtaten, die Erklärung und den Ansatz zur Heilung. Mein genaues und ausführliches Arbeiten hat sich also gelohnt.
Ich werde im Verlauf meiner Darlegungen immer wieder auf dieses Geheimnisvolle Zentrum X zurückkommen.
Die Behandlung dieses Zentrums ist verhältnismässig einfach. Das ganze Kreuz wird 3 bis 4 Monate lang kräftig mit Olivenöl einmassiert, vor allem das Zentrum X, aber auch vorne die Leisten, hinunter bis zur Blase. Nur ist zu sagen, dass in den ersten Wochen fast unerträgliche Kreuzschmerzen auftreten können. Da heisst es durchhalten, und der Erfolg bleibt nicht aus.