Von 1947 bis 1997, also während rund 50 Jahren, war Pater Thomas als Naturheiler tätig. Er hat in dieser Zeit "viele tausende von Untersuchungsergebnissen zusammengetragen" (Sammeln und Sichten S. 7) – das heisst auch leidenden Menschen geholfen, indem er ihnen Anweisung gab, wie sie ihre Gesundheit wieder erlangen konnten.

Pater Thomas Häberle wurde "zu medizinischen Examen zitiert, und man versuchte seine Tätigkeit zu unterbinden" aber "das Volk traf seine eigene Entscheidung: Es liess sich nicht davon abbringen, die Glocke an der Klosterpforte zu ziehen und um Konsultation zu bitten. Ungezählte sind es, die die Fähigkeiten des Disentiser "Kabispaters" loben. Die Güte die er ausstrahlt, kommt aus dem Herzen eines Gottverbundenen Menschen" (Disentis, Heft 1/1992 S. 1).

In diesen Jahren schrieb Pater Thomas auch drei Bücher in Taschenbuch-Format. Zusammen bilden sie ein Gesamtwerk, in dem PATER Thomas Häberle seine Erkenntnisse und Erfahrungen als Naturheiler schriftlich festhält, damit Interessierte daraus "lernen und zum Nutzen und Segen vieler Hilfesuchender beitragen" (Helfen und Heilen S. 12).

Band 1
HELFEN UND HEILEN
"Aus langjähriger Erfahrung als Lehrer, Seelsorger und Ratgeber in vielen Leiden... wichtige Beobachtungen zur Sprache bringen" (S. 12)

Band 2
RATEN UND RETTEN
Eine Rückschau nach Jahren praktischer Erfahrung

Band 3
SAMMELN UND SICHTEN
Ein kritischer Rückblick nach einem Vierteljahrhundert erfolgreichen Wirkens im Dienst kranker, leidender Mitmenschen.

Der erste Band ist grundlegend. Im zweiten und dritten Band finden sich dank erweiterter Erfahrungen wertvolle Ergänzungen und Präzisierungen zum ersten Band.
Die drei Bände haben bis heute nichts an Aktualität eingebüsst und werden immer wieder neu aufgelegt; sie sind im Buchhandel erhältlich (Residenz-Verlag; früher NP-Verlag, Veritas-Verlag).


"Ich möchte nun nicht, dass diese Erfahrungen verloren gehen, sondern vielen Suchenden wertvolle Hinweise vermitteln. Wir müssen es bedauern, wenn bewährte Helfer dahingeschieden sind, ohne dass sie ihre Erfahrungen schriftlich festgehalten haben" (Helfen und Heilen S. 12).

Dass sich sein Erstlingswerk zu einem Beststeller entwickeln würde, konnte Pater Thomas damals nicht erahnen. "Schuld daran", dass er diesen Ratgeber verfasste, war damals das Bündner Sanitätsdepartement. Dieses machte – da er kein Arztstudium absolviert hatte - Schwierigkeiten, seine Naturheilertätigkeit, in welcher das Pendeln im Mittelpunkt steht, auszuüben, und da richtete er sich schriftlich an die unzähligen Hilfesuchenden, die sich an ihn gewandt hatten. (BZ Do. 29.Juli 1982 Jürg Passarge, im Anhang)